Moon Safari - 6. November 2011 im Lakei in Helmond, NL
Das "Lakei" in Helmond ist eine ganz typische holländische Jugendkneipe. Wäre da nicht noch ein extra Raum mit einer großen Bühne. Allerdings war für die Gruppen "TRF" und "Moon Safari" nur die winzige Bühne im Schankraum vorgesehen. Wie klein dieser Raum ist, kann leicht erklärt werden. Eine Theke, ein 4 m² großer Glaskasten, welcher für Raucher reserviert ist,  eine kleine Bühne und 2 Tische, an denen Memorabilia der auftretenden Gruppen verkauft werden durften, ließen Platz für rund 70 Besucher. Viel mehr wären nicht hereingekommen. Am Vortag waren "Moon Safari" noch der Headliner der Progfarm in Bakkeveen, die dieses Jahr wohl zum letzten Mal stattgefunden hat. Leider konnte ich dort dieses Mal nicht teilnehmen. Daher meine Reise am Sonntag in die Niederlande. Um 17:45 Uhr begann der Auftritt der netten Schweden. Die Uhrzeit für einen Konzertauftritt finde ich persönlich sehr sympathisch. Anfangszeiten von 22 Uhr und später gehören hoffentlich der Vergangenheit an. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich wieder irgendwo in der Mitte. Aber für aus Deutschland anreisende Ausländer, welche nicht dort übernachten wollen, natürlich perfekt.
Den Auftritt von Moon Safari kann man eigentlich mit wenigen Worten beschreiben. Routiniert und fröhlich. Man merkt der gesamten Mannschaft an, dass ihr die Auftritte dieses Jahr sehr gut getan haben. Die Räumlichkeiten waren wohl auch der Gruppe nicht sehr geheuer, daher wurde mehr als einmal von ihnen nachgefragt, wie denn der Sound sei. In meiner Ecke staute sich der Bass, ansonsten war der Klang aber gut. Stellschrauben wurden am Mischpult bei den Stimmen und den Gitarren manchmal hin und herbewegt, immer zum klanglichen Vorteil. Mit "heartland" eröffnete die Band den Gig. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Zwischendurch gab es eine geflötete Einlage von "
Hocus Pocus" von der Gruppe "Focus". Dieses Intermezzo hatte natürlich nachhaltig gute Laune ausgelöst. Auch der, jetzt schon fest erwartete, Einsatz von "New York, New York" im Song "New York summer girl" lockert ein Konzert ungemein auf. Knapp 2 Stunden dauerte der Auftritt. "Moonwalk", "heartland", "Yasgur`s farm" "dance across the ocean" waren sicherlich die Highlights. Aber auch die restlichen Songs machten einfach Spaß. Danach waren alle, Publikum, Band und Veranstalter und der weltreisende Reporter vom PNL wohl restlos zufrieden.