(60:02, Scene Records, 2011)

Eine deutsche Band hat bei mir von vornherein schon mal einen Stein im Brett. Mit viel Wohlwollen legt man den Silberling in den D/A Wandler. Ich mache es bei dieser Scheibe relativ kurz. Nachdem ich die CD mindestens, ich schwöre!, mindestens 20 mal angehört habe, kommt einfach nichts rüber. Es gibt zweifellos wunderschöne Melodien. Die Soli sind allesamt hörenswert. Aber das war es dann auch schon. Und ein absolutes "das geht ja gar nicht" ist die Stimme. Das ist gefühlte Langeweile mit nasaler Arroganz. Zum Abgewöhnen! Warum holt sich diese Band mit musikalischem Potential nicht einen ausgebildeten Sänger/in? Und dann ist es mir auch egal, wie lange diese Band schon existiert und wie viele Platten sie aufgelegt hat. Wie alles im Leben ist das natürlich Geschmackssache. Und ich kann mir vorstellen, dass Musikhörern die Stimme egal ist. Denen sei das Reinhören empfohlen, wenn sie Prog mit Pop- und Rockeinflüssen mögen. Wer die Stimme von Andy Tillison mag, mag auch diese Veröffentlichung. Fazit: Ein Album wie Damen-Sandplatztennis *

 

* abgeschrieben von einer Thomas Thielen Rezension auf den Babyblauen Seiten zu "wish you were here" von Pink Floyd. - ganz klar übrigens nicht meine Meinung, da "wywh" das beste Album aller - ALLER - Zeiten ist! Aber der Satz ist einfach klasse. Hoffentlich lesen viele Frauen dies, damit sie den Thomas noch nachträglich wegen dieser Blasphemie steinigen! ;-)
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