(59:05, strings music, 2011)

Chris Mallia ist ein sehr sympathischer Geselle. Ich habe ihn letztes Jahr auf Malta kennen gelernt. Er wohnt und arbeitet auf der Insel. Und er macht hier Musik. Das Niveau der mir vorliegenden CD ist eindeutig zu dem Vorgänger "...it's only the beginning" verbessert. Allerdings hat für mich diese Scheibe das typische Manko eines Solokünstlers. Man hört das. Ich kann das auch gar nicht genau erklären. Mir persönlich fehlt aber irgendetwas. Und das geht mir bei fast allen Solokünstlern so. Vielleicht ist es die fehlende Auseinandersetzung mit einem Bandmitglied. Ich verweise nur auf die vielen bekannten Paarungen, in denen die Kreativität durch die unterschiedlichen Meinungen erst zustande kamen. Ganz alleine ist die CD allerdings nicht eingespielt. Auf 2 Stücken zupft Trevor Catania den Bass. Errol Cutajar steuert die Hauptstimme bei und einige backing vocals. Diese Stimme ist sehr angenehm anzuhören. Immer wieder sind schöne Melodiebögen eingearbeitet. Meiner Ansicht nach wirkt das Ganze allerdings sehr bemüht. Die Konservendrums sind überflüssig. Die Keyboards bringen Schwung in die Bude, das Hauptaugenmerk sind die Gitarren. Auf www.progdomerecords.com kann man Audiosamples anhören. Leider nur sehr, sehr kurz. Mein Fazit ist, dass diese CD nicht Fleisch, nicht Fisch ist.8 von 15