(60:28, Galahad, 2006/7)

Auf dem Konzert von Galahad in Verviers wurde ein CD-Rohling des neuen Albums verkauft. Bei einem Preis von € 15,-- sträubten sich bei mir und meinen mitgefahrenen Progfreunden die Portemonnaies. Kein Booklet dabei, nur ein Slimcase, nein, diese Abzocke würden wir nicht mitmachen.
Stuart Nicholson, der Drummer von Galahad, erklärte uns dann, dass man bei dem Erwerb der CD eine Rohfassung in der Hand hält. Bei Abgabe der Adresse wird die bald erscheinende fertige CD, mit Booklet und Porto inklusive, an die Heimatadresse gesendet. Wau, das nenne ich dann doch Service. Leider war dies am Merchandise Stand nicht ersichtlich. Stuart Nicholson, der Sänger, schrieb mir vor kurzer Zeit, dass er hofft, das Album bis zum Frühjahr fertig zu stellen.

Ich halte mich mit dem Verkauf der CD Vor-Veröffentlichung deshalb so lange auf, weil es über die CD nicht viel zu schreiben gibt.
Schon während des Konzerts merkte ich, dass mir die neuen Stücke außerordentlich gut gefielen.
Ich halte dieses Werk schlichtweg für die beste Progrock Scheibe seit Pallas „the cross and the crucible“. Ich gebe volle „16“ Punkte (natürlich nur 15). Außerdem bin ich sicher, dass diese CD am Ende des Jahres 2007 ganz weit oben auf meiner Hitliste zu finden sein wird.
Denn genau für diese Art der Musik leben wir. Diese Kompositionen, diese Wucht, dieser Rock. Jedes Stück ist eine Hymne. Jeder Song ist ein Anspieltipp. Wer den oben angesprochenen Pallas Output mochte und auf rockige, bombastische Stücke steht, muss! sich dieses Album anhören. Habe fertig!

15 von 15