(73:45, InsideOut, 2013)

Am Anfang erklingen Töne, die direkt aus „Echoes“, oder „wish you were here“ stammen könnten. Auch im weiteren Verlauf erinnern „Sound of Contact“ an die „wywh“ Phase. Allerdings ohne ein Klon zu sein. Das Album ist großartig produziert. Und das ist für mich schon fast das einzige Manko. Mir persönlich ist es fast zu glatt. Aber das ist jammern auf sehr, sehr, sehr hohem Niveau. Wenn man die Musikrichtung einnorden möchte, passen am ehesten Bands wie „Porcupine Tree“, „Pink Floyd“ und „Marillion“.
Ich werde nicht in den Tenor verfallen und erwähnen, dass Simon Collins einen berühmten Vater hat. Ich will ja seine Arbeit begutachten und nicht seine Abstammung personalisieren. Nun gut, damit auch der letzte Proggie es erfährt, ja genau, der Vater ist kein geringerer als Phil. Man würde der Gruppe aber Unrecht angedeihen, wenn man nur Simon Collins als Sänger und Drummer erwähnt. David Kerzner singt auch mit und spielt die Keyboards, außerdem ist er Co-Produzent dieses Konzeptalbums.

Hier findet ein Crossover von verschiedenen Stilen statt. Ganz passend zum Konzept, in dem der Hauptdarsteller „Dimo“ durch die verschiedenen Dimensionen wandert. Dieses Album klingt immer erwachsen. Prog ist nicht nur in homöopathischen Dosen vorhanden, aber sicherlich dominieren Rock- und Poprhytmen. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.

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